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Forschungsrahmen und Methodik

Das Projekt verbindet drei Forschungsstränge: die Kompetenzen der Lehrkräfte im Bereich Digitalität (DigCompEdu bzw. DigCompEdu-BW), die Perspektive auf digitales Lehren und Lernen sowie die curriculare und institutionelle Verankerung einer Kultur der Digitalität (Stalder, 2021).

Methodisch setzt das Projekt auf ein mehrstufiges Design-Based Research-Design mit teilnehmender Beobachtung, leitfadengestützten Interviews und standardisierten Online-Fragebögen.

Kultur der Digitalität,  Design-Based Research, DigCompEdu-BW

Design-Based Research (DBR)

Pain-Gain-Framework

Das Pain-Gain-Framework dient dazu, Hürden und Chancen bei der Nutzung digitaler Medien sichtbar zu machen. Auf Basis etablierter Modelle zur Technikakzeptanz von Lehrkräften (z. B. TAM, UTAUT) wird ein Pain-Gain-Index berechnet. Dieser zeigt, welche Einstellungen die Umsetzung einer Kultur der Digitalität in Schule und Unterricht fördern oder bremsen. Die Tabelle zeigt mögliche hemmende und fördernde Faktoren für die - didaktisch sinnvolle - Nutzung digitaler Werkzeuge, Medien und Systeme in Schule und Unterricht, welche aus einschlägiger Literatur und ersten Ergebnissen der qualitativen Daten hervorgehen.

Pain – Hemmnisse

  • Fehlende Zeit und Ressourcen
  • Vorhandene technische Infrastruktur
  • Unzureichende Fortbildungsmöglichkeiten
  • Unklarheit über Ziele

Gain – Förderliches

  • Kollegiale Unterstützung
  • PLG-Strukturen
  • Klare Schulstrategie
  • Externe Begleitung

Theoretischer Rahmen

Vier Forschungsperspektiven