Liebe Fachkräfte der Frühförderung, liebe Eltern, liebe Interessierte,
herzlich willkommen auf der Seite des Projekts inten-e. Wir freuen uns über ihr Interesse!
Im folgenden finden Sie alle relevanten Informationen rund um das Projekt und dazu, wie sie sich beteiligen können.
Wenn Sie möchten, tragen Sie gerne Ihre Mailadresse in das folgende Kontaktformular ein – wir halten Sie dann über alle Termine und Fortschritte des Projekts auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße,
Anna Beyer
Ziel des Projekts:
Hintergrund:
Bezugspersonen von jungen Kindern mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung berichten häufig von Schwierigkeiten, die Kommunikationsversuche und -formen ihrer Kinder zu erkennen oder ihnen passende Bedeutung zuzuschreiben, weil diese sich im Lauf der Zeit immer wieder verändern. Bisherige wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auch, dass Eltern eine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung ihrer Kinder spielen; insbesondere deren Fähigkeit, zu erkennen, wann Kinder etwas mitteilen wollen, den Signalen des Kindes Bedeutung zuzuschreiben und angemessen darauf zu reagieren. Gleichzeitig gibt es aber kaum wissenschaftlich fundierte Konzepte in Bezug auf diesbezügliche Unterstützungsangebote für Eltern, die deren Lebenssituation berücksichtigen. Das wollen wir ändern. Wir möchten, dass Kinder mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung bestmögliche Entwicklungs- und Teilhabechancen bekommen und dass Ihre Familien bestmögliche Unterstützung vonseiten bei der Erziehung und Förderung erhalten.
Wir möchten deshalb gemeinsam mit Eltern und Fachkräften der Frühförderung ein neues Konzept entwickeln, das:
Statt ein fertiges Konzept „am Schreibtisch“ zu entwerfen, möchten wir es von Anfang an mit Ihnen gemeinsam entwickeln. Im Zentrum stehen u.a. folgende Fragen:
Sie sind herzlich eingeladen, wenn Sie:
Sofern Sie nicht zu diesen beiden Gruppen gehören, aber trotzdem Interesse haben, sich einzubringen, sprechen Sie uns gerne an. Wir überlegen dann gemeinsam, was passend sein könnte.
Aktuell suchen wir Fachkräfte und Eltern (s.o.), die bereit sind, uns im Rahmen eines Interviews von Ihrer Arbeit bzw. vom Zusammenleben mit ihrem Kind zu berichten. Folgende Fragen stehen dabei im Zentrum:
Für Fachkräfte:
Für Eltern:
Interviews dauern ca. 60 bis 90 Minuten und können in Präsenz oder per Videoanruf stattfinden. Anschließend werden die Interviews anonymisiert und ausgewertet. Die Inhalte bilden dann die Basis für die Konzeptentwicklung.
Sie sind eingeladen, sich an jeder Phase und Entscheidung des Projekts zu beteiligen – gerne auch an der Planung, Eingrenzung der Fragestellung, Wahl von Methoden, Auswertung der Daten, etc. Wir wollen GEMEINSAM MIT Ihnen forschen, nicht ÜBER Sie. Natürlich dürfen Sie jederzeit frei entscheiden, ob und wie Sie sich beteiligen wollen.
Im Lauf des Projekts werden sich vielfältige Fragestellungen ergeben, bei denen Sie sich einbringen können. Mögliche Arten der Beteiligungen könnten z.B. sein:
Erarbeitete (Zwischen-)Ergebnisse und Materialien werden den Beteiligten auf Wunsch bereits im Prozessverlauf zur Verfügung gestellt.
Am Ende des Prozesses steht ein Entwurf für ein Konzept und zugehörige Materialien, die die Fachkräfte der Frühförderung in ihrer Arbeit nutzen kann. Bei Bedarf werden auch Materialien entwickelt, die Eltern direkt nutzen können. Am Ende werden Konzept und Materialien veröffentlicht.
Melden Sie sich gerne unverbindlich bei uns (Mail an anna.beyer(at)ph-ludwigsburg.de) oder Registrieren Sie sich über das oben stehende Kontaktformular). Wir werden Sie dann regelmäßig über den Verlauf des Projekts, Termine, Beteiligungsmöglichkeiten und (Zwischen-)Ergebnisse informieren
Wenn Sie möchten, führen wir gerne ein Kennenlerngespräch (Telefon, Videoanruf oder vor Ort bei Ihnen oder an der PH Ludwigsburg), in dem wir offene Fragen klären und gemeinsam überlegen, welche Form der Beteiligung für Sie passen könnte, was Sie von uns brauchen und in welcher Form sie selbst von einer Beteiligung profitieren können.
Wir wissen, dass Ihr Alltag fordernd sein kann und Sie wahrscheinlich nur begrenzt Zeit haben. Gleichzeitig können wir Ihnen leider auch keine finanzielle Aufwandsentschädigung anbieten. Entsprechend stehen Freiwilligkeit und die Passung mit Ihren individuellen Wünschen und Möglichkeiten an erster Stelle. Art und Umfang Ihrer Beteiligung können Sie selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt im Projektverlauf selbst festlegen. Wir freuen uns über jede Beteiligung. Sollte es Ihnen im Verlauf zu viel werden, dann steht es Ihnen natürlich jederzeit frei, wieder aus dem Projekt auszusteigen.
Ab Mitte April 2026 bis spätestens Ende des Jahres 2027
Termine und Veranstaltungen, die im Kontext des Projekts stattfinden, werden per Mail angekündigt.