Liebe Fachkräfte der Frühförderung, liebe Eltern, liebe Interessierte,
herzlich willkommen auf der Seite des Projekts inten-e. Wir freuen uns über ihr Interesse!
Im folgenden finden Sie alle relevanten Informationen rund um das Projekt und dazu, wie sie sich beteiligen können.
Wenn Sie möchten, tragen Sie gerne Ihre Mailadresse in das folgende Kontaktformular ein – wir halten Sie dann über alle Termine und Fortschritte des Projekts auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße,
Anna Beyer
Ziel des Projekts:
Hintergrund:
Bezugspersonen von jungen Kindern mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung berichten häufig von Schwierigkeiten, die Kommunikationsversuche und -formen ihrer Kinder zu erkennen oder ihnen passende Bedeutung zuzuschreiben, weil diese sich im Lauf der Zeit immer wieder verändern. Bisherige wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auch, dass Eltern eine zentrale Rolle in der frühen Entwicklung ihrer Kinder spielen; insbesondere deren Fähigkeit, zu erkennen, wann Kinder etwas mitteilen wollen, den Signalen des Kindes Bedeutung zuzuschreiben und angemessen darauf zu reagieren. Gleichzeitig gibt es aber kaum wissenschaftlich fundierte Konzepte in Bezug auf diesbezügliche Unterstützungsangebote für Eltern, die deren Lebenssituation berücksichtigen. Das wollen wir ändern. Wir möchten, dass Kinder mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung bestmögliche Entwicklungs- und Teilhabechancen bekommen und dass Ihre Familien bestmögliche Unterstützung vonseiten bei der Erziehung und Förderung erhalten.
Wir möchten deshalb gemeinsam mit Eltern und Fachkräften der Frühförderung ein neues Konzept entwickeln, das:
Statt ein fertiges Konzept „am Schreibtisch“ zu entwerfen, möchten wir es von Anfang an mit Ihnen gemeinsam entwickeln. Im Zentrum stehen u.a. folgende Fragen:
Phase 1: Vorbereitung
Phase 2: Ende April 2026 bis Dezember 2026
Ein Konzept für die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften bei der Förderung der intentionalen Kommunikation des Kindes soll entwickelt werden
Am Ende der Phase steht ein Entwurf für ein Konzept und zugehörige Materialien, dass die Frühförderung in ihrer Arbeit nutzen kann.
Phase 3: Januar bis Dezember 2027*
* der Übergang zwischen Phase zwei und drei kann ggf. auch fließend verlaufen.
Sie sind herzlich eingeladen, wenn Sie:
Sofern Sie nicht zu diesen beiden Gruppen gehören, aber trotzdem Interesse haben, sich einzubringen, sprechen Sie uns gerne an. Wir überlegen dann gemeinsam, was passend sein könnte.
Wir wissen, dass Ihr Alltag fordernd sein kann und Sie wahrscheinlich nur begrenzt Zeit haben. Gleichzeitig können wir Ihnen leider auch keine finanzielle Aufwandsentschädigung anbieten. Entsprechend stehen Freiwilligkeit und die Passung mit Ihren individuellen Wünschen und Möglichkeiten an erster Stelle. Art und Umfang Ihrer Beteiligung können Sie selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt im Projektverlauf selbst festlegen. Wir freuen uns über jede Beteiligung. Sollte es Ihnen im Verlauf zu viel werden, dann steht es Ihnen natürlich jederzeit frei, wieder aus dem Projekt auszusteigen.
Im Lauf des Projekts werden sich vielfältige Fragestellungen ergeben, bei denen Sie sich einbringen können. Mögliche Arten der Beteiligungen könnten z.B. sein:
Sie sind eingeladen, sich an jeder Phase und Entscheidung des Projekts zu beteiligen – gerne auch an der Planung, Eingrenzung der Fragestellung, Wahl von Methoden, Auswertung der Daten, etc. Wir wollen GEMEINSAM MIT Ihnen forschen, nicht ÜBER Sie.
Natürlich dürfen Sie jederzeit frei entscheiden, ob und wie Sie sich beteiligen wollen.
Ab Mitte April 2026 bis spätestens Ende des Jahres 2027
Termine und Veranstaltungen, die im Kontext des Projekts stattfinden, werden per Mail angekündigt.
Unser Ziel ist, dass für Sie ein direkter Mehrwert entsteht – nicht nur „irgendwann“, sondern auch schon während des Projekts. Teilen Sie uns gerne mit, was Sie sich wünschen und was Sie von uns brauchen. Gemeinsam überlegen wir dann, was passend und realistisch ist.
Als Elternteil
Als Fachkraft der Frühförderung
Bevor wir Daten jeglicher Art von Ihnen erheben, speichern oder verarbeiten, werden wir Sie in schriftlicher Form um Erlaubnis dafür bitten. Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Ihre uns gegenüber erklärte Einwilligung (nach Art. 6 (1) lit. a) DSVGVO).
Wenn Sie am Projekt teilnehmen möchten, müssen wir zunächst Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten (Mailadresse, ggf. Telefonnummer) speichern, um mit Ihnen in Kontakt zu kommen. Solche personenbezogene Daten werden während der Projektlaufzeit mur auf einem dienstlichen, passwortgeschützen Rechner der Projektleiterin gespeichert und gelöscht, sobald das Projekt abgeschlossen ist oder Sie uns darum bitten.
Daten und Materialien, die während der Co-Creation-Workshops entstehen (z.B. Ideensammlungen), werden den Projektbeteiligten in einem geschützen Rahmen zur Verfügung gestellt. Dabei wird darauf geachtet, dass keine personenbezogenen oder vertraulichen Informationen erfasst und verarbeitet werden. Wir werden Sie im Rahmen der Co-Creation-Workshops noch einmal darauf hinweisen.
Wenn Sie im Rahmen eines Interviews von Ihren Erfahrungen und Wünschen berichten, werden wir noch einmal eine separate Zustimmung von Ihnen einholen.
Interviews werden in der Regel aufgezeichnet und die Audiodatei wird auf dem dienstlichen, passwortgeschützen Rechner der Projektleiterin gespeichert und verarbeitet. Sicherungskopien werden auf einer verschlüsselten, passwortgeschützen externen Festplatte sowie in einem datenschutzkonformen und passwortgeschützen Cloudsystem abgelegt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Ein Zugang zu bestimmten anderen, noch nicht anonymisierten Daten (z.B. Originalaudiomitschnitte von Interviews, Videos) kann Projektmitarbeitenden durch die Projektleiterin gewährt werden, wenn deren Aufgabe im Projekt dies unabdingbar macht (z.B. Transkription von Interviewaufnahmen). Voraussetzung ist, dass diese Person im Vorfeld eine Vertraulichkeitserklärung unterzeichnet, in der Sie versichert, diese Daten mit der nötigen Diskretion zu behandeln, keinesfalls Dritten zugänglich zu machen und nicht zu anderen Zwecken zu nutzen. Diese Daten dürfen ebenfalls nicht auf private Endgeräte heruntergeladen werden.
Interviewaufnahmen werden transkribiert (d.h., abgetippt) und dabei anonymisiert. Das bedeutet, dass alle personenbezogenen Informationen (z.B. Namen, Orte) oder Kombinationen von Informationen, die auf eine bestimmte Person schließen lassen, aus dem Text entfernt oder verfremdet werden. Sobald das Transkript (=das Interview in Textform) fertig ist, werden alle Tonaufzeichnungen gelernt. Wenn Sie damit einverstanden sind, wird der Interviewtext den Projektbeteiligten auf einer internen, passwortgeschützen Plattform zur Verfügung gestellt und für die Konzeptentwicklung genutzt. Sofern wir die Erlaubnis von Ihnen erhalten, würden wir Ausschnitte aus Interviewtranskripten gerne auch in Seminaren mit Studierenden an der Hochschule nutzen (natürlich nur in anonymisierter Form).
Einen kompletten, ausführlichen Plan zum Umgang mit Daten im Kontext des Projekts lassen wir Ihnen auf Anfrage gerne zukommen.