Partizipative Prozessevaluation - Pädagogisches Reflektieren in Bildungsräumen – ein Impuls für die Weiterentwicklung der Hochschullehre
Die partizipative Prozessevaluation an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ist Bestandteil des hochschulweiten Vorhabens Pädagogisches Reflektieren (PReBi), das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird. PReBi verfolgt das Ziel, Hochschullehre weiterzuentwickeln, theoretische Grundlagen konsequent mit praktischen Erfahrungen zu verbinden und Studierenden reflexive Lerngelegenheiten zu eröffnen. In solchen Bildungsräumen können professionelles Handeln ausprobiert, untersucht und weiterentwickelt werden.
Ziel ist die partizipative Entwicklung eines Evaluationskonzepts und die anschließende Evaluation und Weiterentwicklung der Bildungsangebote mit den unterschiedlichen Akteur:innen in einem Educational Design Research-Ansatz. Im Sinne einer „inclusive research“ wird die Forschung von Wissenschaftler*innen und Studierenden, zudem aber auch von nicht-wissenschaftlichen Forschenden wie pädagogischen Fachkräften, Lehrkräften und Kindern, durchgeführt. Dabei fokussieren wir eine Forschung „mit“ den Akteur*innen, wohl wissend dass die Grenzen zwischen Forschung "mit" und "über" fließend sind und sie von der Gegenstandsorientierung abhängen. Auf dieser Grundlage untersucht das Arbeitspaket, auf welche Art und Weise Studierende und weitere Bildungsakteur*innen unterstützt werden können, die Gestaltung von Bildungsräumen in hochschuldidaktischen Bildungsangeboten an der PH Ludwigsburg zu evaluieren und darauf aufbauend weiterzuentwickeln. In der Projektstruktur liegt die Evaluation quer zu den einzelnen Bildungsräumen auf einer übergeordneten Ebene. Auf der darunter liegenden Ebene untersuchen die Bildungsräume fachspezifische Konstrukte und Themenbereiche vor ihrem disziplinären und method(olog)ischen Hintergrund. Sie sind in der Untersuchung fachspezifischer Themen miteinander vernetzt und speisen zu untersuchende, projektübergreifende Forschungsthemen in drei Zyklen in die Evaluation ein. Hierdurch entsteht eine zyklische Verbindung zwischen den Bildungsräumen und der Evaluation.
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