Do. 11.06.2026 | 09:00 - 15:30 Uhr
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg | Reuteallee 46 | 71634 Ludwigsburg
Programm der Veranstaltung (PDF, 91 KB)
Zentrale Ergebnisse im Überblick
- Berufsorientierung in MINT wurde fachübergreifend als Aufgabe verstanden, die nicht zusätzlich neben Unterricht stehen sollte, sondern fachliches Lernen durch berufliche Kontexte bereichern kann.
- In allen Fachclustern wurde der Bedarf nach konkreten, anschaulichen und realitätsnahen Berufsbildern sichtbar - insbesondere zu weniger bekannten, dynamischen oder zukunftsrelevanten MINT-Berufen.
- Schüler*innen brauchen Erfahrungen, Vorbilder, Orientierung und Gelegenheiten, eigene Interessen, Stärken und Fragen mit MINT-Berufen zu verbinden.
- Lehrkräfte benötigen Materialien, fachlich-didaktische Unterstützung, Beispiele, Kontakte zu Praxispartnern und Formate, die sich realistisch in Unterrichtszeit und Bildungsplanbezüge einfügen lassen.
- Schulen können MINT-Berufsorientierung nicht allein leisten. Wiederkehrend genannt wurden Kooperationen mit Betrieben, Berufsschulen, Verbänden, Agentur für Arbeit, Eltern, Bildungsregionen und außerschulischen Lernorten.
- Für die weitere Arbeit wurde der Design Hub am 21. September 2026 als nächster verbindlicher Entwicklungsschritt markiert.
Kernerkenntnisse aus den Fachclustern
- Biologie/Chemie: Zukunftsrelevante Berufsbilder im bio-/chemischen Bereich; Schülerinteresse wecken; Einblicke ermöglichen; fachintegrative BO; Kooperationen mit Unternehmen; gendersensible MINT-BO; konkrete Kontexte wie Bio-Medizin, Chemie, Klima, Elektromobilität und Großthemen.
- Mathematik/Informatik: Sichtbarkeit von Mathematik und Informatik in BO; dynamische Berufsbilder; passende Berufsbilder; KI als Thema; Vorbilder; Sinnhaftigkeit und Selbstwirksamkeit; konkrete Einblicke in Betriebe; fachdidaktische Ansätze und vorhandene Verknüpfungen.
- Technik/Physik: Vorstellung von Berufsbildern; frühe Zugänge ab unteren Klassen; Motivation und praktische Erfahrungen; Kooperationen mit Bildungspartnern und Betrieben; Perspektiven aus der Wirtschaft; Einbindung von Eltern/Familie; Sprachbarrieren und Nutzung vorhandener Angebote.