Poetry Performance ist ein interdisziplinäres Seminarprojekt zur Lyrik-Inszenierung der Fächer Deutsch, Kultur- und Medienbildung und Musik. Im Rahmen des Projekts entwickeln die Teilnehmenden multimediale Inszenierungen zu Lyrik sowie eine gemeinsame Bühnenperformance mit Sprechkunst, Musik und Video-Projektionen. Weitere Schwerpunkte sind die Konzeption und Durchführung eines vergleichbaren Projekts in Schulen oder außerschulischen Bildungseinrichtungen sowie Regie, Dramaturgie und Projektmanagement. Die Abschlusspräsentationen finden im Literatur-Café der Hochschule statt.
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Dominik Eisele, Johannes Weigle
Die literarische Welt feierte am 4. Dezember 2025 den 150. Geburtstag von Rainer Maria Rilke, einem der bedeutendsten deutschen Lyriker, der 1875 in Prag geboren wurde. Seine Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt und beeinflussten unzählige andere Lyrikerinnen und Lyriker in aller Welt.
Die Lyriker und Übersetzer Jan Wagner und Nobert Hummelt hatten die Idee, deutschsprachige Autorinnen und Autoren dazu einzuladen, sich mit der Lyrik von Rainer Maria Rilke zu beschäftigen und sich zu lyrischen „Antworten“ auf Rilke inspirieren zu lassen. Die Resonanz war überwältigend, das Ergebnis der unterschiedlichsten Gedichte ist 2025 in dem Band „Tanzt die Orange – 100 Antworten auf Rilke“ im Hanser Verlag erschienen.
Am Mittwoch, den 24.06. inszenieren Studierende im Literatur-Café „100 Antworten auf Rilke“ – mit Musik, Sprechperformance und Fotokunst.
Beginn: 19:30 Uhr
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Dominik Eisele, Johannes Weigle
Musik: Johannes Weigle, Sabine Pfäfflin, Magnus Wiedemann, Marvin Sturm
Die Literatur der Moderne ist unter anderem durch formale und inhaltliche Innovationen, die Darstellung subjektiver Perspektiven und die kritische Reflexion von tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen geprägt. Studierende der Fächer Literatur, Musik und Kultur- und Medienbildung präsentieren multimediale Inszenierungen zu Lyrik und Kurzprosa der Moderne mit Sprechkunst, Musik und Video-Projektionen.
Lassen Sie sich zu einer literarischen Zeitreise in die Epoche der Moderne einladen und entdecken Sie vielfältige Parallelen zur heutigen Gegenwart.
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Max François, Johannes Weigle
Musik: Magnus Wiedemann, Sabine Pfäfflin, Marvin Sturm, Johannes Weigle, Lena Kristandt
Die Veranstaltung ist Teil des Ludwigsburger Literaturfestivals WORT WELTEN
Das Meer ist seit der Antike ein zentrales Motiv und Symbol in der Literatur: das Meer als Mythos, das Meer der Abenteuer, das Meer als Gefahr, als Sehnsuchts- und Erfahrungsort oder als Landschaft der Seele; das Meer als Symbol der Herausforderung und Bewährung, als Symbol des Zyklus von Geburt und Tod und als Symbol des Unbewussten und der Erinnerung.
Am Mittwoch, 21.05. präsentieren Studierende Gedichte, Musik und Fotokunst zum Thema „Meer“: mit Gedichten von Mascha Kaléko, Hermann Hesse, Selma Meerbaum-Eisinger, Rainer Maria Rilke, Hans Magnus Enzensberger, Hilde Domin und vielen anderen.
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Dominik Eisele, Johannes Weigle
Plakat: Johannes Weigle
veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache und Literatur und von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, mit Unterstützung des AStA und in Kooperation mit dem Literatur-Café
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Gedichte über das Reisen erzählen von Sehnsucht und Aufbruch, vom Unterwegssein und neuen Horizonten und vom Zauber der Fremde.
Am Dienstag, 10.12. präsentieren wir Reiselyrik und eine lyrische Reise durch die Epochen: mit Gedichten von Nico Bleutge, Jan Wagner, Joseph von Eichendorff, Johann Wolfgang von Goethe und anderen.
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Max François, Johannes Weigle
Plakat: Johannes Weigle
veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache und Literatur und von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, mit Unterstützung des AStA und in Kooperation mit dem Literatur-Café
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Können Bücher das Leben verändern? Ja – vor allem wenn es Bücher sind, die Frau Komachi den Besuchern ihrer Bibliothek empfiehlt. Ihre Empfehlungen sind überraschend, unvorhersehbar, aber immer richtig. Und sie verändern das Leben derjenigen, die sie lesen…. Live-Hörspiel nach dem japanischen Bestseller „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“.
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Dominik Eisele, Johannes Weigle
Plakat: Johannes Weigle
veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache und Literatur und von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, mit Unterstützung des AStA, des BTZ und in Kooperation mit dem Literatur-Café
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Die Poesie ist so lebendig wie eh und je. In dem Band "Grand Tour: Reisen durch die junge Lyrik Europas" haben Frederico Italiano und Büchner-Preisträger Jan Wagner gesammelt, was in der jungen europäischen Poesie heute zählt. Daraus präsentieren wir Fundstücke: Gepäck, Proviant und Pass sind nicht nötig auf den lyrischen Reiserouten, nur Neugier und Offenheit.
Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin, Dominik Eisele, Johannes Weigle
veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache und Literatur und von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, mit Unterstützung des AStA und in Kooperation mit dem Literatur-Café
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20 Uhr
„Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“
Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter, 16. Juli 1903
veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache und Literatur und von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, mit Unterstützung des AStA und in Kooperation mit dem Literatur-Café
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Der zeitgenössische Lyriker Jan Wagner wurde 1971 in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Er schreibt Lyrik, Essays und Kurzprosa und ist als Lyrik-Übersetzer, Herausgeber und Literaturkritiker tätig. Jan Wagners Gedichte wurden in 30 Sprachen übersetzt. Für seinen Gedichtband "Regentonnenvariationen" (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.