INVITE 2.0 stärkt die Internationalisierung der Lehrkräftebildung nicht nur über Mobilität, sondern vor allem über dauerhafte Strukturen, gemeinsame Lehre und neue Austauschformate. Ziel ist es, internationale Zusammenarbeit langfristig im Alltag von Lehre, Beratung und Hochschulentwicklung zu verankern.
Zweimal pro Semester treffen sich Lehrende informell in der Mittagspause, um internationale Projekte, Erfahrungen und neue Ideen zu teilen. Das Format soll auch Kolleg*innen einbeziehen, die bisher noch nicht international aktiv waren und dies gerne sein möchten. Hier finden Sie unsere Berichte zu bereits stattgefundenen Brown Bag Sessions.
Internationales Engagement soll künftig in Zielvereinbarungs- und Jahresgesprächen berücksichtigt werden.
Lehrende der PHL arbeiten mit Partnerhochschulen in internationalen Lehrtandems, Gastvorträgen und gemeinsamen Seminaren zusammen.
Mit den Partnerhochschulen entstehen gemeinsame Lehrformate, in denen Lehrende aus mehreren Ländern zusammen unterrichten.
Das Modul „Teaching Social Sciences for an Interconnected World“ wird gemeinsam entwickelt und richtet sich an internationale Studierende, ist aber zugleich ein zentrales Kooperationsformat für die beteiligten Lehrenden. Mehr Informationen zum bestehenden Kurspaket finden Sie hier.
Internationale Ringvorlesungen, Summer Schools und kompakte Studienformate werden von Lehrenden gemeinsam geplant und durchgeführt.
Lehrende entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Rumänien, Norwegen, Dänemark und Südafrika ein digitales Modul zu „Critical Global Citizenship“.
Inhaltlicher Fokus: Das Modul greift hegemoniekritische, postkoloniale und multiperspektivische Ansätze auf und erweitert die internationale Lehrerbildung über reine Interkulturalität hinaus.
Nachhaltige Nutzung: Das Modul soll später auch als Microcredential weiterentwickelt werden können.
Sie finden unsere Berichte zu bereits stattgefundenen Treffen hier.
Lehrende erproben gemeinsam mit den Partnerhochschulen, wie KI sinnvoll, kritisch und fachübergreifend in der Lehre eingesetzt werden kann.
Geplant sind Workshops wie „How to prompt efficiently?“ sowie die Entwicklung eines AI-Literacy-Toolkits für Lehre und Studium.
Berichte zu bereits stattgefundenen Treffen finden Sie hier.
Eine Servicestelle unterstützt Lehrende bei der Integration von KI-Tools und bei der Produktion von Erklärvideos.
Gemeinsam mit den PHen Freiburg und Weingarten wird ein Netzwerk zur „Internationalisierung der Lehrkräftebildung Baden-Württemberg“ aufgebaut.
Ziele des Netzwerks: Austausch über Good Practice, gemeinsame strukturelle Entwicklungen, bessere Anerkennungspraxis und koordinierte Internationalisierungsangebote.
Regelmäßige Treffen: Geplant sind jährlich vier Netzwerktreffen, davon drei virtuell und eines in Präsenz.
Die Berichte zu den bereits stattgefundenen Treffen finden Sie hier.