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Forschung und Projekte

Hier finden Sie die aktuelle Forschung und die aktuellen Projekte der Abteilung Geographie.

Aktuelle Projekte:

Diagramm, welches anzeigt, dass die Temperaturen seit Beginn der Industrialisierung gestiegen sind
Der Klimawandel gilt als eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Hierzu bedarf es einer verständlichen Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Gesellschaft.
Expedition Stadt in Ludwigsburg
Urbane Räume bieten vielfältige Lernorte im Zuge einer BNE, da in der Stadt ökologische, ökonomische sowie soziale Prozesse aufeinandertreffen und persönlich erfahrbar werden. Konkret zielt das Projekt auf die Entwicklung und Erprobung von mobilen ortsbezogenen Lernangeboten zum Thema „nachhaltige Stadtentwicklung“.
Gezeichnetes Bild einer Alltagsvorstellung zu Grundwasser
Unterricht, der die Perspektive der Lernenden explizit berücksichtigt, verspricht erfolgreicher zu sein. Dazu müssen die Lehrenden die Perspektive der Lernenden verstehen. Zu diesem Zweck werden Videovignetten erstellt, in denen Schülerinnen und Schüler Ihre Vorstellungen zu Themen wie Klimawandel, Plattentektonik oder Grundwasser erläutern.
Viele Spielfiguren unterschiedlicher Farben
Die Heterogenität in den Schulklassen nimmt zu und Lehrkräfte sind in zunehmendem Maße vor größere Herausforderungen gestellt. Ziel des Projekts ist es, spezifische Unterstützungsangebote für den Umgang mit Heterogenität im Geographieunterricht zu entwickeln.
Logo der Earth Learning Ideas
Das Kernanliegen dieses Projektes ist es, Earth Learning Ideas für den Geographieunterricht an deutschsprachigen Schulen aufzubereiten und in die Lehrer*innenbildung zu integrieren. Bei den Earth Learning Ideas handelt es sich um innovative Unterrichtsideen zu geowissenschaftlichen Themenbereichen wie beispielsweise Vulkanismus oder Klimawandel, die von einem Team um Chris King, Peter Kennett und Elizabeth Devon an der Keele University, England, entwickelt werden.
Abbildung der Cover der veröffentlichten Bücher
Das Ziel des Projektes "Denken lernen mit Geographie" ist es, problemorientierte und kognitiv aktivierende Aufgaben bereitzustellen, bei denen Schüler in der Auseinandersetzung mit geographischen Begriffen, Themen und Problemen auf eine motivierende Weise zum Nachdenken, Mitdenken und Weiterdenken angeregt werden. Dazu wurden einfache und zugleich effektive Lernmethoden konzipiert, mit denen sich verschiedene Denkfertigkeiten gezielt fördern lassen.
Bild eines Schülers während der Erhebung
Das Forschungsprojekt widmet sich den Grundlagen des Kartenlesens und Kartenauswertens in der Primarstufe und der Orientierungsstufe. Diese werden u.a. mit Eyetracking (Blickbewegungsregistrierung) erhoben.
Bild von Schülerinnen und Schülern beim Betrachten eines Geowindow
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Modellierungen geowissenschaftlicher Phänomene im Geowindow. Anleitungen zu den Modellierungen werden im Internet Lehrenden frei zugänglich zur Verfügung gestellt.
Ein Beispiel zu Gesten bei der Erklärung von Plattentektonik
In Eye-Tracking-Studien wird untersucht, inwiefern die gezielte Verwendung redebegleitender Gesten Wissenskonstruktion von Lernenden in Bezug auf Vorgänge an Plattengrenzen unterstützten kann.

Abgeschlossene Projekte:

Cover der veröffentlichten Arbeitsblätter
In diesem Kooperationsprojekt zwischen der Abt. Geographie der PH Ludwigsburg und Partnern aus der Region Heilbronn-Franken wurden neue Unterrichtsmaterialien für die schulische Erschließung der Region Heilbronn-Franken konzipiert.
Bild einer Schulbuchseite auf der gekennzeichnet ist, wo die Schülerinnen und Schüler hinschauen
In einer Eye-Tracking Studie werden die Strategien von Schülerinnen und Schülern bei der Betrachtung geographischer Schulbuchseiten untersucht. Zudem wird erforscht, inwieweit sich die Strategien durch Verknüpfungen zwischen Text und Abbildungen (Signaling) verändern.
Darstellung der Lage der Kontinente in Vergangenheit und in ferner Zukunft
Ziel der Studie ist es, ein erstes Verständnis hinsichtlich der Alltagsvorstellungen Studierender zur Koevolution des Systems Erde und der Entwicklung des Lebens auf der Erde zu erlangen.
Graphische Darstellung des iterativen Forschungsprozesses
Ziel des Dissertationsprojekts ist die explorative Verbindung der Entwicklung und Erforschung von Unterricht, mittels derer Wege der erfolgreichen Vermittlung wirtschaftsgeographischer Bildungsinhalte aufgezeigt werden können.
Bürogebäude in der Region Heilbronn-Franken
Untersuchungsgegenstand des Forschungsprojekts sind Kompetenzen in der Region Heilbronn-Franken. Ziel des Vorhabens ist es, neue wissenschaftliche Konzepte zur regionalen Kompetenzentwicklung zu erarbeiten und Handlungsfelder für eine kompetenzbasierte Regionalentwicklung aufzuzeigen.
Symbolfoto Systemmodell
Das Verbundprojekt zielt darauf ab, bei Lehramtsstudierenden der Fächer Biologie und Geographie sowohl die systemische Kompetenz in verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Kontexten zu fördern als auch die Fähigkeit, Lernprozesse zum Erwerb systemischer Kompetenz im Rahmen der schulischen BNE in der Sekundarstufe I anbahnen zu können.
Cover des Buches "Die Cluster-Region Heilbronn-Franken"
Die Region Heilbronn-Franken ist die flächengrößte Raumordnungsregion Baden-Württembergs. Weite Teile der Region gehören dem Ländlichen Raum an. Trotzdem liegt die Region Heilbronn-Franken bei vielen Indikatoren der sozioökonomischen Entwicklung über dem Bundesdurchschnitt.
Die Untersuchungsgruppe steht auf einem Modell der Isle of Wight
Die Isle of Wight ist erdgeschichtlich gesehen eine junge Insel. Erst vor 8.000 Jahren trennte sie sich vom englischen Festland. Der Solent, ein jungsteinzeitlicher Fluss, wurde zum trennenden Kanal zwischen Festland und Insel.
Skizze einer Schülerin zum Aufbau des Bodens
Geographische Phänomene werden von Schülern anders wahrgenommen als von der Wissenschaft. Ihre Alltagsvorstellungen beruhen auf Erfahrungen und Wissen aus dem Alltag. Die Schülervorstellungen weisen meist eine große Diskrepanz zu den fachlichen Theorien auf. Dies gilt auch für den Bereich der Bodenkunde.